Friday, January 27, 2006

Feminismus in der Kultur- und Sozialanthropologie


1. Definition Feminismus:

Feminismus bezeichnet eine Richtung der Frauenbewegung, die von einer Dualisierung der Geschlechter ausgeht und die die in der bisherigen Geschichte vorherrschende Dominanz der Männer (Patriarchat) beseitigen will.

2. Anfänge:

Die Frauenbewegung Ende der 60er dürfte sicherlich mit ihrer radikalen Kritik „Das private ist politisch“ ein wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der feministischen Anthropologie genommen haben.

3. Die feministische Kritik in der Kultur- und Sozialanthropologie(KSA)

Die traditionelle KSA hat die Rolle der Frauen immer auch untersucht, meist im Zusammenhang mit der Organisation von Heirat, Verwandtschaft und der Arbeitsteilung zwischen den beiden Geschlechtern.

Feministische Kritik ging daher von einer reihe von Fragen aus:

- Wie werden Frauen in Ethnographien dargestellt?

- Welche Bedeutung wird ihnen in der jeweiligen Gesellschaft, in der sie leben zugestanden?

- Gibt es Lebensbereiche die nicht, oder nur am Rande beschrieben werden?

- Wer hat die betreffenden Ethnographien geschrieben und wer waren seine, ev. Ihre Informanten? Ging der Ethnograph/ die Ethnographin von vorgefassten Meinungen über das Verhältnis der Geschlechter der eigenen Gesellschaft aus?

- Und welche Rolle spielt dabei die Tatsache, dass ForscherInnen und Beforschte Angehörige von Nationen sind, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zueinander stehen?

„male bias“, es wird auch von der männlichen Voreingenommenheit, bzw. dem „männlichen Blick“ gesprochen.

Kritik auf drei Ebenen:

  1. Der männliche Blick wird in die zu untersuchenden Gesellschaften hineininterpretiert. (Eigene Erfahrung verzerrt Blick auf mögliche andere Konstellationen.)
  2. Meinung über die Minderwertigkeit der Frau in vielen Geselschaften kommt den Ethnologen entgegen. Hauptsächliche Arbeit mit männlichen Informanten. Dies blendet eine Gegendarstellung aus weiblicher Sicht aus. (Männlicher Blick als das Ideale, das „Wahre“).
  3. Übertragung der gesellschaftlichen Analyse über das Verhältnis der Geschlechter in westlichen Länder auf andere. Kritik: Asymmetrien in anderen Gesellschaften werden analog zu denjenigen in den westlichen gedacht. Dies führt oft zu falschen, „verzerrten“ Schlüssen der beforschten Gesellschaft.

4. Aufgaben der feministischen KSA

a) Dekonstruktion der drei miteinander verbundenen Ebenen des „male bias“ – Denkens. Offenlegen, wie ein solches Denken zustande kommt, mit welchen Annahmen und Theorien operiert wird.

Dem Leben der Frau soll genauso viel Bedeutung beigemessen werden, wie dem des Mannes. Dies bedingt:

b) Kritik am ganzen Fach; wissenschaftliche Theorien mussten von Grund auf neu überdacht werden.

5. Die These der universellen Asymmetrie der Geschlechter

a) „Woman, Culture and Society“, mit Aufsätzen u.a. von Michelle Rosaldo, Nancy Chodrow, Sherry B. Ortner.

Darin: Versuch auf den Ebenen von sozialer Struktur, Kultur und Sozialisation die These einer universalen Unterdrückung der Frau zu belegen.

Annahme: Frauen werden in allen Gesellschaften wegen des Gebärens und Aufziehens von Kindern in eine soziale und kulturell definierte Rolle der Mutter gedrängt, welche die Grundlage ihrer Unterdrückung darstellt.

Rosaldo:

Laut Rosaldo können Männer durch die Distanz von diesem Bereich Autorität und Macht im öffentlichen Bereich erwerben.

Nancy Chodorow:

Chodorow versucht auf psychologischer Ebene zu zeigen, dass durch die Rolle, die die Frau als mutter in einer Gesellschaft übernimmt, sich eine unterschiedliche weibliche und männliche Persönlichkeit herausbildet. („gender personality“, gender identity“). Diese werden über Generationen hinweg weitergegeben. Frauen sind demnach mehr nach innen, zur Familie hin orientiert, Männer eher nach aussen.

Sherry B. Ortner: Essay: “Is Female to Male as Nature is to Culture?”

In diesem Essay nimmt Ortner Bezug auf die von Lévi-Strauss entwickelte Dichotomie von Natur und Kultur:

Jede Gesellschaft unterscheidet zwischen Kultur und Natur, wobei die Natur als das Wilde, Gefährliche, sozusagen als Anti-Kultur und deswegen als das zu bezähmende begriffen wird.

Laut Ortner werden Frauen nun (u.a. Mutterschaft) Als näher zur Natur gehörig angesehen. Dies lässt sie als gefährlich und „schmutzig“ erscheinen. Frauen werden deswegen explizit und implizit (z.B. durch Tabu-Regeln während der Menstruation und der Schwangerschaft) als minderwertig eingestuft.

b) Gegenargumente

Gleichzeitig mit und kurz nach der Publikation von „Woman, Culture and Society“ wurde die These von der universellen Unterdrückung der Frau in Frage gestellt und andere Modelle, bzw. Gegenbeispiele wurden aufgeführt.

Alice Schlegel (1977)

Am Beispiel der Hopi hat Schlegel versucht zu zeigen, dass Frauen nicht einfach unterdrückt werden, oder sind. Sie stellt die Hopi als eine egalitäre Gesellschaft dar, es existieren zwar zwei Bereiche, diese sind jedoch aufeinander bezogen und gegenseitig abhängig. Es herrsche ein Ausgleich der Geschlechter.

Susan Rogers (1978)

Essay: „Female Forms of Power and the Myth of Male Dominance“.

Darin untersucht Rogers Bauergesellschaften. Sie versucht zu zeigen, dass selbst in einer stratifizierten Gesellschaft, Frauen Macht besitzen und sie dementsprechend nutzen können.

Carol Mc Cormack

In „Nature, Culture and Gender“ versucht Mc Cormack klarzustellen, dass die Konzepte Ortners von Natur und Kultur als kulturelle Konstrukte in einer eurozentristischen Sichtweise zu begreifen sind. Ihr Forschungsmaterial bezieht sie hierbei bei den Sherbro in Sierra Leone:

Nicht die Dichotomie zwischen Frauen und Männer, sondern diejenige zwischen Jungen und Alten, ungeachtet ihres Geschlechtes ist von Bedeutung. Das Vor-Soziale (eher der naturangehörige) sind die jungen Leute, die noch nicht erwachsen, sprich „richtige Menschen“ sind.

Eleanor Leacock/Karen Sacks

Beides marxistische Autorinnen: beide kritisieren die universalistisch ausgerichtete Unterdrückungsthese. Ihrer Meinung nach ist die Ursache der Unterdrückung der Frau im sozialen Wandel, der durch den Kolonialismus und Kapitalismus bedingt wurde, zu suchen.

Beide versuchen zu zeigen, dass ehemals egalitär organisierte Gesellschaften ihre Autonomie durch den Kontakt mit den Europäern und deren Anspruch auf Land und Arbeitskräfte verloren haben.

Leacock 1981:

Sie stellten an Hand von historischen Quellen über die Naskapi eine Gesellschaft vor, in den Frauen autonom waren und alle Mitglieder der Gesellschaft über eine gemeinsame Landbenutzung verfügten. Es war kein Anspruch auf die Kontrolle von vorhandenen ökonomischen Ressourcen vorhanden und eine gegenseitige Abhängigkeit (Mann, Frau) prägte das gesellschaftliche Leben.

Am Beispiel der Irokesen zeigt sie weiters, wie die Autonomie der Frauen durch den Kolonialismus untergraben wurde, angeknüpft an das Werk Engels „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“.

Erst mit der Einführung des Privateigentums entstehen hierarchische Verhältnisse zu den Geschlechtern. Davon geht auch Sacks aus.

Am Beispiel der Mbuti in Zaire versucht Sacks zu zeigen, dass sowohl ökonomische, wie auch politische Entscheidungen gemeinsam gefällt werden. Beide Geschlechter werden als ProduzentInnen gleich hoch geschätzt und geachtet.

Ein weiterer wichtiger Beitrag für die Entwicklung der feministischen Anthropologie leistet Sally Linton mit der Umkehrung der These „Man the Hunter“

Kritik von Linton:

Jagen ist nur ein marginaler Teil der Aktivität in den sogenannten Jägergesellschaften. Ein Grossteil der Nahrung wird in Form von Pflanzen und Kleintieren erbracht. Diese werden von Frauen gesammelt. Das Sammeln von Nahrung und die Betreuung von Kindern verlangen von Frauen eine ebenso grosse, wenn nicht eine grössere Fähigkeit an Koordination, Kommunikation und Kooperation, wie die doch eher selten vorkommender Jagd grosser Tiere durch Männer.

c) „Sexual Meanings. The Cultural Construction of Gender and Sexuality

(1981: Ortner, Harriet Whitehead)

Ortner und Whitehead schlagen vor, dass Geschlechterbeziehungen in Zusammenhang mit Prestige-Strukturen analysiert werden. Dabei versuchten sie ein Modell zu entwickeln, dass die Beziehung zwischen Männer und Frauen als eine komplexe Angelegenheit erfassen kann. Sie verbinden das soziologische mit dem symbolisch-strukturellen.

Prestige-Strukturen haben ihrer Ansicht nach eine „halb-autonome“ Eigenschaft, d.h. sie können nicht auf Klassengegensätze oder soziale Beziehungen allein zurückgeführt werden. Sie sahen Geschlechterbeziehungen selbst als Teil von Prestige-Strukturen.

In fast allen Gesellschaften gibt es Hierarchien unter Männern, während Frauen meist als Heiratspartnerinnen oder Mütter innerhalb eines Verwandtschaftssystems gesehen werden. Laut Ortner und Whitehead kommen Männer in beiden Systemen, der mehr berufsorientierten Hierarchie, wie auch im Verwandtschaftssystem vor. Frauen bleiben jedoch auf den Bereich der Verwandtschaft beschränkt. Demnach ist laut Ortner und Whitehead die Minderbewertung der Frau auf diesen Umstand zurückzuführen.

6. Betroffenheit als feministische Methode

Einige Verdienste von feministischen Autorinnen in der KSA:

- Eigene Rolle als Forscherin in einer fremden Gesellschaft wurde von Anfang an zum Thema der Reflexion gemacht.

- Angebliche Überlegenheit, die Männer meinten in ihren Forschungsberichten darlegen zu können, wurde in Frage gestellt.

- Feministische Forscherinnen plädierten für Subjektivität mit klarer Forderung nach Parteilichkeit.

Thursday, November 24, 2005

Geschichtetutorium: 1.Essay

1.) Geschichtliche Hintergründe

Die Erforschung fremder Kulturen wurde im 19. Jahrhundert vor allem durch den Überseehandel und den damit verbundenen Kolonialismus verstärkt. Zunächst war das wissenschaftliche Interesse ohne Belangen.
Man orientierte sich an den Naturwissenschaften wie Geologie Zoologie oder Botonik. Das Fach der Naturwissenschaften haben viele der Forschungsreisende studiert, daher dachten sie einheitswissenschaftlich. Das heisst, dass sie die exakte Methode der Naturwissenschaften auch für die Wissenschaften vom Menschen zum Vorbild nahmen.
Der Begriff „Mensch“, somit die Anthropologie tritt in den Vordergrund. Die frühen Ethnologen verfügten meistens nicht über die finanziellen Mittel, umso an längeren Forschungsreisen teilzunehmen. Dies war auch ein Grund dafür, das sie meist als „Lehnstuhlethnologen“ ihre gesamten Forschungen von ihren Studierzimmer aus betrieben. Bei ihrer Arbeit zogen sie vorzugsweise die Methode des Vergleichs heran. Dabei verglichen sie das ethnographische Material weltweit, wobei sie vom lokalen Zusammenhang sahen. Ihre Vergleichsphänomen ordneten sie nach dem Grad ihrer Komplexität. So gelangten sie schliesslich zu einem Entwicklungsreihen- oder Entwicklungsstufenmodell.

2. Was ist Evolutionismus?

Evolutionismus ist die wissenschaftliche Betrachtungsweise, der gemäss sich untersuchte Phänomene vom Einfachen zum komplexeren hin entwickeln.
Vordenker war bekanntlicherweise der Biologe Charles Darwin (1809-1882), der die Entstehung neuer Tier- und Pflanzenarten auf die natürlichen Mechanismen der Auslese und Ausmerzung zurückführte und diese Lehre auch auf die Menschwerdung anwandte.
Die positivistischen Evolutionstheoretiker wollten nun eine durchgängig wissenschaftliche Erklärung der Welt zur Planung des westlichen Lebens liefern.


Ihre These:
Die Menschheit unterliege dem Gesetz des Fortschritts. Dieser habe notwendigerweise zur westlichen Zivilisation geführt.
So konnte man natürlich die westliche Hegemonie rechtfertigen.

2a) Die Vertreter:
- Lewis Henry MORGAN
- Edward Burnett TYLOR
- FRAZER
- BACHOFEN
- MAINE
- PITT-RIVERS
- MC LENNON
- WUNDT

1. Morgan (1818-1881)
Der wohl bedeutendste Evolutionist, gleichzeitig war er aber auch der erste amerikanische Ethnologe.
Als junger Mann erforschte er die Irokesen. In seiner späteren Laufbahn wandte er sich der Entwicklungslehre zu. Dabei stellte er einen weltweiten Vergleich von Verwandtschaftsbezeichnungen an, eine Entwicklungsreihe der Familienformen.
Darin geht er von der sogenannten „Urpromiskuität“ (angeblich tierisch) aus, diese entwickelt sich weiter zum Mutterrecht (durch Irokesen exempliziert), bis es schliesslich zur vaterrechtlichen Einehe kommt.
Zudem entwickelte er eine wirtschaftlich technologische Entwicklungsreihe.
Deren Prinzip folgendermassen aussieht:
„WILDHEIT“ (Nomaden) – „BARBAREI“ (sesshafte Bodenbauern) – „Zivilisation“
bekannte Werke:
- „The league of the Ho-de-no-sau-nee, or Iroquois“ 1851)
- “ Systems of Consanguinity and Affinity of Human Family”
- “Ancient Society (1877)



2.Tylor
Tylor war der Ansicht, dass alle Völker vollständig in sich stimmige Kulturen besitzen.
Er erstellte mittels dem „Survival-Konzept“ Entwicklungsreihen der Religion und der Zivilisation. Doch anders als Morgan legt Tylor sein Hauptfokus auf das Thema der Religion. So entsteht sein Konzept:
ANIMISMUS – TOLEMISMUS – POLYISMUS – MONOISMUS
Weiters definierte Tylor als erster den Begriff „Kultur“, deren Deutung bis heute von Ethnologen umstritten ist.
Laut Tylor ist Kultur „ that complex whole which includes knowledge, belief, art morals, law, custom and any other capabilities and habits acquired by man as a member of society.” Er war der Ansicht, dass Kultur Fähigkeiten und Gewohnheiten umfasse, die der Mensch als Mitglied der Gesellschaft angeworben habe. Demnach sind diese nicht angeboren, sondern erlernt und überindividuell.

3. Exkurs Neoevolutionismus

Die Neoevolutionisten versuchten wie auch die Kulturmaterialisten durch den Vergleich ökonomischer Systeme Entwicklungsprozesse einzelner Kulturen trennschärfer zu erkennen und typologische Merkmale gesellschaftlicher Entwicklung festzustellen. Somit gehen sie bereits viel differenzierter vor als die Evolutionisten des 19. Jahrhunderts.
Seine Vertreter:
- Julian Steward (1983)
- Morton Fried (1960)

3. Kritik des Evolutionismus

Diese Vorstellungen sind von der Ethnologie längst in Zweifel gezogen worden (ohne dass man jedoch einer Kultur abspricht, sich zu verändern und damit eine Entwicklung zu zeigen). Zum einen gibt es zahlreiche Beispiele, die beweisen, dass die Entwicklung nicht notwendigerweise entlang der in dem Schema vorgegebenen Richtung läuft. Zum anderen ist vor allem die in evolutionistischen Werken enthaltene Wertung kritisiert worden, wonach das weiter Entwickelte auch das Bessere und Leistungsfähigere ist.
Längst hat sich herausgestellt, dass die von uns für „primitiv“ gehaltenen Kulturen oft äußert differenzierte Sprachen und überaus komplexe Sozialstrukturen haben. Ebenso stellt sich die Frage, ob die Industrialisierung tatsächlich ein überlebensfähiges Modell für die Zukunft liefert oder ob diese nicht eher in traditionellen Lebensweisen liegt. Tatsache ist, dass die Einteilung der Welt nicht so simpel ist wie oft angenommen.

4. Evolutionismus heute – Gegenwartsbeispiele

Während man in der Ethnologie insbesondere den im Evolutionismus enthaltenen Wertungen gegenüber inzwischen äußerst kritisch eingestellt ist, lebt dessen Grundgedanke in den Köpfen der Bevölkerung weiter. Politikeraussagen, Medienberichte, Schulbücher und alltägliche Gespräche wimmeln von Aussagen, die die Stufentheorie widerspiegeln. Dabei hat sich sozusagen ein „Volksmodell“ des Evolutionismus durchgesetzt, bei dem gerade die Wertung eine große Rolle spielt: Unsere eigene Kultur, die Kultur des Westens, entspricht der „Zivilisation“ und ist daher die bessere; andere Kulturen haben unsere Stufe noch nicht erreicht und sind „unterentwickelt“. Was diese betrifft, so geht man im Allgemeinen davon aus, dass sie sich nichts dringender wünschen, als unseren Stand der Entwicklung zu erreichen, doch gibt es immer wieder Gruppierungen, die – lästigerweise - im „Mittelalter verhaftet“ bleiben und „auf ihren Traditionen beharren“. In alltäglichen Gesprächen weisen zahlreiche Wortwendungen auf das evolutionistische Modell in den Köpfen hin, auch wenn es kaum jemandem wirklich bewusst ist. Allein das kleine Wörtchen „noch“ ist ein Indiz dafür: In Anatolien hat man noch keinen Strom, in Afghanistan lebt man noch wie im letzten Jahrhundert – als handele es sich um einen Anachronismus, der längst verschwunden sein müsste, statt einfach nur um eine andere Lebensweise.

Auch in der Politik lassen sich immer wieder einschleichende evolutionistische Gedankenmuster erkennen. Und es nur um die eigene Überlegenheit und Macht zu rechtfertigen, die man glaubt zu besitzen, oder in Anspruch nehmen zu können.


5.) Meine persönliche Ansicht zum Evolutionismus



Gerade in Krisenzeiten zeigt sich in Diskussionen und Ansprachen ein deutlicher Mangel an Differenzierung. Dabei ist es interessant herauszuarbeiten, auf welche Vorstellungen zurückgegriffen wird. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass hierbei nur allzu oft auf egozentrische Erklärungsmodelle zurückgegriffen werden, zu solchen der Evolutionismus für mich in vielerlei Hinsicht gehört hat, oder bis heute noch gehört.
Leider stellt sich für mich die wesentliche Frage, warum gerade unsere Gesellschaft so vehement auf einem hierarchischen Wertesystem bestehen zu bleiben scheint.











Literaturnachweise:

Fischer, Hans/ Beer, Bettina: Ethnologie. Eine Einführung und Überblick. 5. Auflage.
Berlin: 2003.
Barth, Frederik: One Discipline, For Ways.Chicago 2005.

Sunday, November 06, 2005

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